Schatten ….

Chin wurde mitten in der Nacht wach. Er drehte sich um, spürte wie übel im war und das sein Kopf fürchterlich pochte. Langsam kam er zu sich und plötzlich wusste er wo er war. In seinem Appartement in Neuville. Er stand auf und ging ans Fenster, starrte hinaus. Sein Kopf schmerzte, aber langsam kam die Erinnerung was passiert war….

nachts

 

Stunden zuvor ….

Die letzten paar Tagen waren sehr schön gewesen, er hatte Shosha direkt nach der Zeremonie der Societe mit nach Lutinere genommen. Es war Enstpannung pur, die auch von Hausgästen aus Schottland Mr. und Mrs. MacRath nicht gestört werden konnte. Sie unterhielten sich wenn man sich traf und sonst ging man einfach seiner Wege. Das Anwesen war gross genug.

Dann kam die Wende, er hatte mit seinem Berater und Freund Clément du Mez viele Dinge zu besprechen, dann musste er viel im Büro arbeiten und vergaß oft die Zeit. Er hatte gehofft das Shosha damit zurecht kam. Er sprach einmal mit Ihr, entschuldigte sich dafür das er so wenig Zeit hatte und wenn sie gerne nach Neuville wolle, um erstmal wieder zu arbeiten, stünde Ihr das frei.  Warum und wieso er nicht sagte das er Sie gerne bei sich haben wollte und sie damit auch zurückhielt, kann er nicht mehr sagen. Jedenfalls packte sie eine kleine Tasche und  lies sich von Taylor nach Neuville bringen. Zu sehr in seine Arbeit vertieft  war ihm gar nicht bewusst wie schnell die Zeit verging. Erst als er am Abend aus seinem Büro in sein Zimmer ging  und die plötzliche Stille in seinem Kopf war, spürte er es….

Sie war weg und er vermisste Sie….ohne darüber nach zu denken, schnappte er sich seine Brieftasche und sein Autoschlüssel, sprang, mehrere Stufen auf einmal nehmend, die Treppe hinab.  Er sagte seinem Butler bescheid und war schon im Auto und auf dem Weg  nach Neuville.

 

Er fuhr wie der Teufel und hatte nach knapp 2 stunden fahrt das Apparment erreicht. Irgendwie hatte er gehoffst sie wäre da und nicht bei sich im Leuchtturm, doch er wurde enttäuscht. Also machte er sich direkt auf den Weg zu Ihr. Da es schon sehr spät war und die Stadt recht ausgestorben, sollte sie zu Hause sein. Er klopfte…wartete…klopfte noch mal…Nichts!

Er sieht sich um, alles kommt ihm ein wenig verlassen vor.  Wieder eine Enttäuschung. Er macht sich auf den Weg zu Ihrem Büro, auch hier war sie nicht, kein Hinweis wo sie sich befand.

Er hatte plötzlich ein merkwürdiges Gefühl in seinem Bauch, sein Herz krampfte sich zusammen. Er lief ohne nach Links und Rechts zu sehen zu seiner Wohnung, ging hinein, nahm sich ein Glas von der Anrichte und die Flasche Scotch und setzte sich dann in den Sessel. Er trank… und ständig diese Gedanken im Kopf  – Wo bist du Shosha, warum hast du mich verlassen…. – Er hatte keine Nachricht von Ihr, immer wieder schaute er auf sein Handy, suchte in den Nachrichten ob er was übersehen hat, doch er blieb mit seinen Gedanken alleine.

Eine oder zwei Stunden und eine halbe Flasche Scotch später, kam ihm eine Idee. Chin nahm sein Handy vom Tisch und schrieb eine Nachricht an Nicole Bettencourt, schliesslich war sie eine gute Freundin zu Shosha, vielleicht wusste sie etwas.

Aber…..Sackgasse!

Er verlor den Mut, war ihr etwas passiert, oder war sie tatsächlich vor Ihm davon gelaufen..er fühlte sich hilflos, einsam .. damit konnte er noch nie umgehen. Das Smartphone flog auf die Couch und er trank weiter. Irgendwann war er so betrunken das er wohl auf dem Boden des Wohnzimmers eingeschlafen sein musste…

 

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RP in Secondlife

Eigentlich ist es immer wieder das gleiche Thema. Viele von uns suchen in SL nur eins. Rollenspiel, Spass und ….. Meist findet man auch das was man sucht, die Auswahl an Rollenspielen in Sl ist ja nahe zu unbegrenzt. Die erste Zeit fühlt man sich wohl, baut sich einen Charakter auf und man spielt munter drauf los – Jedenfalls sollte es so sein, doch die graue Realität sieht anders aus.

Ich bin selbst bin schon sehr viele Jahre in SL, nicht immer mit dem gleichen Avatar, jedoch wollte ich immer nur RP. Nun man landet früher oder später auf GOR. GOR ist eine Fantasiewelt nach den Romanen von John Norman. Ich gehe darauf nicht näher ein, da es sich nicht wirklicht lohnt diese Romane anzupreisen, noch darüber zu reden. Eine knappe Zusammenfassung reicht: Es geht um Sklaven, Patriachie, Fantasie – Wesen usw., nichts wirklich tiefgreifendes. Die Auslegungen der Bücher ist normalerweise ganz simpel und einfach ..doch …nicht so in SL. Jeder hat sich mit der Zeit seine eigenen Regeln gemacht und so wird auch gespielt und wenn es nicht passt wird ein OOC – Lärm verursacht, der es jedem noch so willigen Spieler fast unmöglich macht seine Rolle so realistisch wie möglich zu spielen. Egoschooter, Idioten, DummDoms und Möchtegernsklaven sind an der Tagesordnung. Es gibt eine unendliche Anzahl von Sims die sich damit beschäftigen und immer weniger Spieler. RPs finden kaum noch statt ( Ausnahmen bestätigen die Regel; wie überall) und wenn dann viel in IM. Ich kenne Sims da stehen die *Spieler* rum und reden endlos über Voice…oder, das ist das andere Extrem.  RAIDS – viele Sims werden oder existieren nur noch für Kampf.

Für mich als Rollenspieler und Paraemoter, leider nicht Interessant !!

Ich habe mich dann also mehr oder weniger verzweifelt von GOR getrennt und bin auf die Suche gegangen.

Es hat seine Zeit gedauert und bin dann auf ein RP – Format gestossen, das sehr gut organisiert ist, das Umfeld stimmt und auch die Einstellungen der Owner und kreativen Köpfe im Hintergrund. Ich habe nun auch erfahren das die Beiden auch auf GOR tätig waren und dort mit ihrem Konzept einen grossen Erfolg hatten.

Schade das ich das nicht früher erfahren hab.

Soweit so gut!! Doch wie heisst es so schön *Da kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt*

So musste ich erfahren das es auch hier, Neid, Missgunst und Hinterlistigkeit gibt….das führte fast zu einem Bruch zwischen den Ownern.

Ich muss sagen, das ich immer wieder schockiert über sowas bin. Warum muss man alles kaputt machen? Sind wir Menschen nur Tiere die extreme kennen?

Wir alle sollten uns überlegen was wir vom Leben erwarten; kann so  ein Leben erstrebenswert sein? Sind wir ehrlich wir suchen in SL, all das was wir RL nicht bekommen…jeder hat da seine eigenen Prioritäten denke ich :). Warum ist es nicht möglich das auch jedem Einzelnen zu gönnen und nicht mit Eifersucht oder Neid daneben zu stehen und zu denken ….ICH HAB DAS NICHT UND DANN SOLLST DU ES AUCH NICHT HABEN?

Rollenspiele sind nicht real!! Sie sind eine schöne Illusion mehr nicht, ein Spiel das manchmal über eine unsichtbare Grenze geht, aber eben nur ein Spiel.

La Lutinere – Chalet de Plaisir

La Lutinere – (franz. lutiner – mit jmdm. schäkern) wurde im späten 19.Jhrd erbaut, der Stil erinnert mehr an die Louis XIV Zeit und wird daher älter geschätzt. Der erste Besitzer und Erbauer des Chalets war Baron de Lesclapiers – Miroux, ein erfolgreicher Calvadoshersteller und Händler. Nach seinem Tod, ging sein Imperium zu Grunde und seine Witwe versuchte mit allen Mitteln das Anwesen zu halten.

Vielleicht von dem Namen des Anwesens inspiriert, zog die Baronin in das Torhaus und begann eine neue Art von Geschäft, bei dem gutaussehende junge Madmoiselles die Hauptrolle spielten….

Nach Ihrem Tod steht das Chalet nun schon lange leer und wartet auf einen neuen Besitzer, der ihm zu neuem Glanz verhilft.

La Lutinere, Chin Ho Kelly, Rollenspiel

La Lutinere, Chin Ho Kelly, Rollenspiel

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Ein Ausflug mit Folgen

Chin musste, ob er wollte oder nicht, aufstehen. Der Wecker klingelt anhaltend, ein ..zweimal lässt er den Snoozeknopf gedrückt und lächelt versonnen. Shosha, was für eine Frau..dieser Gedanke hat sich in seinem Kopf festgesetzt. Er muss ständig an den gestrigen Abend denken. „Nun also auf jetzt Chin“ sagt er schliesslich zu sich selbst und steigt aus dem Bett, ein kurzer Gang ins Bad und nach wenigen Minuten ist er fertig angezogen. Er schaut auf die Uhr und ist sich sicher das der Helicopter wie bestellt an seinem Platz auf ihn wartet. Nizza – er muss dringend seinen Geschäftspartner in Nizza treffen um mit ihm alles nötige zu besprechen was den Kauf des Anwesens ‚La Lutiniere‘ angeht und das weitere Vorgehen in einer anderen Sache. 

Er packt seinen Aktenkoffer und macht sich auf den Weg zu seinem Auto, mit dem er zu dem kleinen Flugfeld, kurz ausserhalb der Stadt Neuville fährt.Bild

Dort angekommen, spricht er kurz mit seinem Angestellten und steigt in den Helicopter. Da er selbst ein hervorragender Pilot ist, dauert der Check nur wenige Minuten, er gibt dem Mann der draussen wartet ein Zeichen und hebt langsam ab. Der Flug sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Er geniessst die Landschaft und fliegt Nizza entgegen….Bild

Chin Ho Kelly – CEO

Chin Ho ist mit seinen 32 Jahren noch recht jung und dennoch ist er CEO eines weltweit operierenden Konzerns – HO ENTERPRISES.

Mit 19 schmiss Chin das Studium, borgte sich von einem älteren Freund, der ihm noch was schuldete, rund 100 000 Dollar und investierte diesen Betrag Ende der 90ger Jahre in die Telekommunikationsbranche.  Der richtige Zeitpunkt wie sich schnell herrausstellte und heute ist sein Konzern auf rund 40 000 Mitarbeiter weltweit angewachsen. Er hat begonnen sich in vielen Branchen einzubringen und legt besonderen Augenmerk auf erneuerbare Energien und Forschung.

hoENTERPRISES